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Corona-Krise: Aktion Mensch startet 20-Millionen Euro-Soforthilfeprogramm

Assistenz für Menschen mit Behinderung sichern und Lebensmittelhilfen aufrechterhalten

wir alle sind von der Ausbreitung des Corona-Virus betroffen. Besonders hart trifft es Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Situation durch die Pandemie besonders bedroht sind: Dazu gehören Menschen mit Behinderung, deren Assistenzkräfte ausfallen, aber auch sozial schlechter gestellte Menschen, die durch die zunehmende Schließung von Tafeln oder anderen Einrichtungen nicht mehr mit Lebensmitteln versorgt werden können. Die Aktion Mensch sieht sich hier in der Verantwortung und hat ein 20 Millionen Euro-Soforthilfeprogramm aufgesetzt.

  • Schnelle und unbürokratische Unterstützung für Menschen mit Behinderung und Menschen in sozialen Schwierigkeiten
  • Ziel: Sicherstellung der Assistenz für Menschen mit Behinderung und Unterstützung der Lebensmittelhilfen
  • Freie gemeinnützige Vereine und Einrichtungen können Förderung ab sofort beantragen

Alle Informationen zur Corona-Soforthilfe finden Sie auch unter: https://www.aktion-mensch.de/corona

Eine Pressemitteilung mit allen wichtigen Informationen finden Sie außerdem unter: https://www.aktion-mensch.de/presse

Über die Aktion Mensch e. V.

Die Aktion Mensch e.V. ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat sie mehr als vier Milliarden Euro an soziale Projekte weitergegeben. Ziel der Aktion Mensch ist, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen zu verbessern und das selbstverständliche Miteinander in der Gesellschaft zu fördern. Mit den Einnahmen aus ihrer Lotterie unterstützt die Aktion Mensch jeden Monat bis zu 1.000 Projekte. Möglich machen dies rund vier Millionen Lotterieteilnehmer. Zu den Mitgliedern gehören: ZDF, Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Paritätischer Gesamtverband und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Seit Anfang 2014 ist Rudi Cerne ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Ulrike Eusterbrock
Kommunikation
Telefon: 0228 2092-379
ulrike.eusterbrock@aktion-mensch.de 
www.aktion-mensch.de

Gegen Einsamkeit: Silbertelefon aus ganz Deutschland erreichbar

In der Corona-Krise sind alle aufgerufen, soziale Kontakte weitgehend zu vermeiden. Viele Ältere werden den Kontakt zu Angehörigen, Freunden oder Nachbarn mindestens telefonisch aufrechterhalten, aber nicht alle Älteren haben solche Netzwerke. Silbernetz ist ein Gesprächsangebot für einsame ältere Menschen. Wer einfach mal reden möchte, kann täglich von 8 bis 22 Uhr die kostenfreie Telefonnummer 0800 4 70 80 90 von Silbernetz anrufen. Aufgrund von Anfragen aus ganz Deutschland ist das Silbertelefon nun bundesweit verfügbar. Der Berliner Senat gab dafür grünes Licht.

zur Internetseite des Silbernetzes

EUTB Beratungsstelle geschlossen (Beratung per Telefon oder Email)

Ab Mittwoch, den 18. März 2020 bleibt die Beratungsstelle der Ergänzenden unabhängige Teilhabeberatung des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e. V. geschlossen. Alle persönlichen Beratungen werden vorerst abgesagt. Wir folgen damit einer Verfügung der Landesregierung zur Eindämmung von Corona-Infektionen, die zunächst bis zum 19. April gelten soll. Sollten Sie bis dahin einen Termin mit uns vereinbart haben, so melden wir uns nach Möglichkeit bei Ihnen und versuchen, einen Ersatztermin einzurichten oder Sie auf anderem Wege zu beraten.

Der Erlass der Thüringer Landesregierung trägt die Unterschrift von Ministerpräsident Bodo Ramelow und Gesundheitsministerin Heike Werner und wurde über das Thüringer Landesverwaltungsamt an die Landkreise und kreisfreien Städte verschickt. Der tritt am 18. März in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 19. April 2020

Webseite der Landesregierung – Bulletin zum Coronavirus in Thüringen

Maßnahmen im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 (Corona-Virus)

wie Sie alle aus den Medien wissen, verbreitet sich das Corona-Virus nach wie vor rasant. Daher wurden von Bund, Ländern und Kommunen weitreichende Maßnahmen veranlasst. Wichtigstes Ziel ist dabei, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, um zu vermeiden, dass unser Gesundheitssystem überlastet wird. Hierzu ist es notwendig, die Infektionswege zu unterbrechen. Dazu tragen verstärkte Hygiene-Maßnahmen bei. Vor allem aber sollten persönliche Kontakte eingeschränkt werden.

Angesichts der sich zuspitzenden Situation ordnet der Landesvorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V. folgende Maßnahmen an

Gremien- und Dienstreisen werden vorerst nicht stattfinden

Dienstreisen der Beschäftigten des BSVT e.V. werden vom Landesvorsitzenden bis auf weiteres nicht genehmigt

Absage aller ehrenamtlichen Veranstaltungen des BSVT und seiner Untergliederungen in Eigenverantwortung des Veranstalters

Hinweise zu den empfohlenen Infektionsschutzmaßnahmen sowie viele weitere Informationen zum Thema SARS-CoV-2 (Corona-Virus) sind für Sie über die Seite des Robert-Koch-Institutes (https://www.rki.de) jederzeit aktuell aufrufbar.

Bitte verfolgen Sie auch die Informationen in Ihren lokalen Tageszeitungen, die einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte geben Allgemeinverfügungen nach dem Infektionsschutzgesetz heraus, in denen Regelungen für die entsprechenden Gebiete festgelegt werden.

Informationen zum Corona-Virus in leichter Sprache und Gebärdensprache auf der Internetseite des MDR

Magazin „Menschen. Inklusiv leben“ zum Thema Inklusion in der Erwachsenenbildung

Lebenslanges Lernen und Weiterbildung, sei es beruflich motiviert oder zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit, ist heutzutage nicht nur wichtiger denn je, sondern auch ein gutes Recht. Allerdings sind die allermeisten Erwachsenenbildungs-Angebote für Menschen mit Behinderung nicht zugänglich. Und in den speziell für diese Zielgruppe konzipierten Kursen, die meist von Trägern der Behindertenhilfe und -selbsthilfe organisiert werden, bleiben Menschen mit Behinderung wiederum unter sich.
Die Aktion Mensch möchte mit ihrer Förderung und ihrer Aufklärungsarbeit dazu beitragen, dass auch Erwachsene mit Behinderung ihr gutes Recht auf lebenslanges Lernen und Weiterbildung, wie in der UN-BRK verbrieft, verstärkt in inklusiven Angeboten wahrnehmen können. Denn eigentlich bietet Erwachsenenbildung eine ideale Gelegenheit für Begegnungen und den Abbau von Berührungsängsten.
Der Frage, wie Inklusion in diesem Bereich besser gelingen kann, widmet sich die neue Ausgabe unseres Magazins „Menschen. Inklusiv leben“. Ihnen als Träger eines oder mehrerer von der Aktion Mensch geförderten Bildungs-Projekten würden wir dieses Heft gerne kostenlos zukommen lassen, wenn Sie Interesse haben. Falls ja, wüsste ich gerne ob Sie lieber die gedruckte Ausgabe, ein barrierefreies PDF oder die bei der Blindenstudienanstalt in Marburg produzierte Hörausgabe erhalten möchten. Erscheinen wird die Ausgabe am 13. Dezember 2019
„Menschen. Inklusiv leben“ ist ein kostenloses Angebot für Fachleute, sozial Engagierte und Multiplikatoren, die sich im beruflichen oder privaten Umfeld regelmäßig mit Inklusion beschäftigen. Mit unserem Magazin möchten wir der Fachöffentlichkeit ansprechend und unterhaltsam aufbereitete Hintergrundbeiträge, vertiefende Einblicke und gebündelte Informationen bieten. Nähere Informationen, und die bisher erschienenen Ausgaben als PDF zum Download finden Sie unter www.aktion-mensch.de/magazin

Landtag wählt Joachim Leibiger zum Behindertenbeauftragten

Joachim Leibiger ist am 12. Dezember 2019 im Thüringer Landtag mit 68 Ja-Stimmen bei 9 Nein-Stimmen und 6 Enthaltungen zum Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen wiedergewählt worden. Es ist die zweite Amtszeit des gebürtigen Weimarers, der bereits im Dezember 2015 erstmals Behindertenbeauftragter des Freistaats wurde.

„Ich freue mich über die große Unterstützung der Abgeordneten des Thüringer Landtages. Das verstehe ich als Anerkennung für das in der Vergangenheit Geleistete und als Auftrag für die Zukunft. Ich rufe alle Abgeordneten, Kommunen, Behörden, Vereine und Verbände dazu auf, mit mir gemeinsam an einer inklusiven Gesellschaft zu bauen und damit die Demokratie in unserem Freistaat zu stärken.“ Das betonte Leibiger nach seiner Wahl.

Landtagspräsidentin Birgit Keller würdigte Leibiger sowie seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und dankte für das bisherige Engagement: „Joachim Leibiger spricht mit starker Stimme für die, die nicht immer stark sein können. Damit ist er ein engagierter Anwalt für Menschen mit Behinderungen“, so Keller. „Ich wünsche ihm für seine weiteren Aufgaben viel Kraft und Erfolg.“

Hintergrund:

Die Fraktionen DIE LINKE, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hatten für die Wahl zum Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen gemäß § 16 des Thüringer Gesetzes zur Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen den bisherigen Landesbeauftragten erneut vorgeschlagen. Leibiger ist zudem Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen.
Der wiedergewählte Beauftragte wurde im Dezember 2015 erstmals zum Behindertenbeauftragten des Freistaats Thüringen ernannt. Das Amt wurde am 1. August 2004 mit dem Ziel etabliert, die Interessen von Menschen mit Handicap besser zu vertreten. Aufgrund des neuen Inklusionsgesetzes wechselte der Behindertenbeauftragte zudem am 1. Dezember 2019 von der Landesregierung in den Geschäftsbereich des Landtags.
In Thüringen leben über 212.000 Menschen mit einer amtlich festgestellten Schwerbehinderung. Das entspricht knapp zehn Prozent der Bevölkerung.

Quelle: Medieninformation 237/2019 – Thüringer Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen

Die Landtags-Wahl einfach verstehen!

Eine spezielle Broschüre in leichter Sprache zur Landtagswahl am 27.10.2019. Auf 24 Seiten vermittelt die Broschüre grundlegende Informationen zur Landtagswahl 2019 – etwa darüber, wer abstimmen darf und wie gewählt wird. Es gibt zudem Hinweise zum Ablauf im Wahllokal und zur Briefwahl. 

Tage der Begegnung! 17. Thüringentag

Unter dem Motto „Ganz schön Sömmerda“ fand vom 28. bis 30. Juni 2019 der 17. Thüringentag statt. Der Thüringentag ist ein mehrtägiges Volksfest in Thüringen auf dem sich Künstler, Vereine, Orchester und Bands präsentieren können.

Die Veranstalter dieses Landesfesttags sind die Thüringer Landesregierung und die jeweils gastgebende Stadt. Gastgeber 2019 war die Stadt Sömmerda. Drei Tage lang bot Sömmerda seinen Gästen auf insgesamt acht Bühnen und zwölf Themenmeilen ein spannendes Programm. Absoluter Höhepunkt war der Festumzug am Sonntag mit 130 Bildern und 4.000 Menschen. Dazu 14.000 Besucher an der Strecke. Insgesamt waren an allen drei Tagen etwa 100.000 Gäste in Sömmerda, dazu kommen noch 20.000 Anwohner und etwa 20.000 Mitwirkende.

Der BSVT präsentierte sich während der drei Veranstaltungstage auf dem Sömmerdaer Festgelände, erläuterte seine Ziele und Inhalte. Bereits bestehende Beratungsangebote und Inklusionsprojekte wurden vorgestellt. Zum festen Programm des Thüringentags gehört ein Festumzug an dem der Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e. V. teilnahm.

Durch informative Gespräche mit den Besuchern des Thüringentages konnten wir mehr Verständnis für Menschen mit Behinderungen, ihre Rechte, Bedürfnisse sowie ihre Möglichkeiten der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft entwickeln.

Unter dem Motto „Tage der Begegnung!“ fanden zahlreiche Aktionen statt. Wie z. B.:

  • Info- und Beratungsstand für Blinde und Sehbehinderte, Menschen mit nachlassendem Sehvermögen und von Sehbehinderung oder Blindheit bedrohte sowie für alle Interessenten.
  • bei einem Gang mit verbundenen Augen bzw. Simulationsbrillen und einem Blindenstock die Schwierigkeit der Überwindung von Barrieren durch eigenes Erleben nahebringen
  • Showdown, in Deutschland auch “Tischball” oder „Blindentischtennis“ genannt
  • Rundfahrten auf dem 7 sitzigen „Fahrrad für Alle“ – Inklusion gemeinsam zu erleben
  • Fühl- und Taststrecke
  • Teilnahme am Festumzug mit dem 7 sitzigen „Fahrrad für Alle“

Die Aktionen mit behinderten und nicht behinderten Menschen ermöglichten gemeinsame Gespräche zum selbstbestimmten Leben.

Mit den „Tagen der Begegnung“ konnten wir auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Thüringen aufmerksam machen und uns dafür einsetzen, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können sowie den Forderungen nach einer Gesellschaft für alle Menschen Nachdruck verleihen.

Die Bürger der Stadt Sömmerda und Gäste des Thüringentages wollten wir dafür gewinnen, sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung zu engagieren.

Um damit einen Beitrag leisten in Thüringen ein barrierefreies Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap zu schaffen.

Wir bedanken uns bei allen Akteuren und Besuchern, dass wir gemeinsam mit Euch diese 3 unvergesslichen Tage erleben konnten. An dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Dank an die Aktion Mensch für die tolle Unterstützung!“

Weimar für Alle – Mission Inklusion

Aktionstag anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Rund um den 5. Mai 2019, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, laden Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe bundesweit zu zahlreichen Aktionen ein. Unter dem Motto „#MissionInklusion – Die Zukunft beginnt mit dir!“ lag der Fokus in diesem Jahr insbesondere auf Kindern und Jugendlichen.

In Weimar konnten sich Interessierte am 09.05.2019 auch spielerisch mit dem Thema Inklusion auseinandersetzen.  Die Kreisorganisation Weimar-Apolda-Sömmerda des BSVT nutzte gemeinsam mit den Vereinen, Verbänden, Selbsthilfegruppen für Menschen mit Behinderungen und dem kommunalen Behindertenbeirat der Stadt Weimar auch dieses Jahr den Aktionstag im Weimar Atrium um die Botschaft von Inklusion in die Welt zu bringen. Mit unserer diesjährigen Aktion konnten wir zeigen, dass Inklusion ein Gewinn für alle ist. Wenn Inklusion früh gelernt und gelebt wird, entstehen Barrieren im täglichen Umgang gar nicht erst.

Schirmherr des Aktionstages war Herr Ralf Kirsten – Bürgermeister der Stadt Weimar. Auf den Ausstellungsflächen im Weimar Atrium und im Außenbereich fanden zahlreiche Aktionen und Programmpunkte statt. Wie z. B.:

  • Erproben von Spielen unter Simulationsbrillen zu verschiedenen Sehbehinderungen
  • Computerspiele für Blinde und Sehbehinderte (Sudoku, Schiffe versenken, Minesweeper, Memory uvm.)
  • Alterssimulationsanzug – Wie fühlt es sich an, mit einem Schlag 40 Jahre zu altern
  • Maulwurf Max: Ein Buch zum Fühlen und Riechen für blinde und sehende Kinder
  • Informationsstände der Vereine und Selbsthilfegruppen zum Thema Inklusion, Barrierefreiheit, Arbeit und Freizeitgestaltung
  • Rundgänge im Atrium, sowie in der Innenstadt von Weimar mit einem Blindenstock und verbundenen Augen bzw. Simulationsbrillen
  • Braillelesung aus einem Kinderbuch
  • Hörtests & Beratung / Bewegungsparcours, Wahrnehmungsstrecken
  • Stadtführungen für Menschen mit Behinderungen auf einem 7-sitzigen Fahrrad
  • Barrierefrei Aktiv mit Kindern – individuelles Basteln & Gestalten, Schminken, Riech-und Fühlspiele

Mit unseren Aktionen konnten wir zeigen, dass Inklusion Spaß macht und ein Gewinn für alle ist. Gemeinsam mit unseren Gästen / Besuchern haben wir uns für eine bessere, inklusive Zukunft eingesetzt.

Wir bedanken uns bei allen Akteuren und Besuchern, dass wir gemeinsam mit Euch diesen unvergesslichen Tag erleben konnten. An dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Dank an das Weimar Atrium und die Aktion Mensch für die tolle Unterstützung!“

Mission – Inklusion auf 4 Pfoten

Aktionstag in Sonneberg anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Seit 1992 veranstalten Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe rund um den 5. Mai überall in Deutschland Podiumsdiskussionen, Informationsgespräche, Demonstrationen und andere Aktionen. Dabei geht es darum, die Kluft zwischen dem im Grundgesetz verankerten Anspruch der Gleichberechtigung für alle Menschen und der Lebenswirklichkeit Stück für Stück zu überwinden.
Um für das Thema Inklusion zu sensibilisieren, hatte die Fachgruppe Blindenführhunde des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e. V. g mit der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung des BSVT und der Kreisorganisation Sonneberg des BSVT am 04. Mai 2019 zu einen Aktionstag in der WOLKE 14 – Stadtteilzentrum Wolkenrasen in Sonneberg eingeladen.

Mit dem Aktionstag wurden die Belange blinder Menschen und gleichzeitig die gleichberechtigte Teilhabe schwerbehinderter Menschen im Sinne der Inklusion thematisiert werden.

Eine Reihe blindenspezifischer Hilfsmittel, die das tägliche Leben erleichtern, wurden vorgestellt. Das sicherlich sympathischste „Hilfsmittel“, um Menschen ohne oder mit wenig Augenlicht mobil zu machen, ist ein ganz lebendiges – der Blindenführhund.

Darum war das Hauptthema der Veranstaltung „der Blindenführhund als Mobilitätshilfe für blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen“.

Schirmherr des Aktionstages war Herr Dr. Heiko Voigt, Bürgermeister der Stadt Sonneberg. Im Stadtteilzentrum und im Außenbereich fanden zahlreiche Aktionen und Programmpunkte statt. Wie z. B.:

  • Hindernisparcour für Blindenführhunde
  • Informationsstände zum Thema Sehbehinderung und Blindheit, Hilfsmittel, Teilhabe und Inklusion
  • Rettungsübung – Blinde Halter und ihre Führhunde proben den Notfall gemeinsam mit Rettungsteams des Deutschen Roten Kreuzes und der Polizei
  • das Infomobil der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB)
  • Blindenführhund Ausstatter
  • Informationsstände von Selbsthilfegruppen und Vereinen
  • Fachvorträge: Tierarzt, Augenarzt, Führhundschule
  • Führung mit verbundenen Augen bzw. Simulationsbrillen und einem Blindenstock

Mit unseren Aktionen konnten wir zeigen, dass Inklusion Spaß macht und ein Gewinn für alle ist. Gemeinsam mit unseren Gästen / Besuchern haben wir uns für eine bessere, inklusive Zukunft eingesetzt.

Wir bedanken uns bei allen Akteuren und Besuchern, dass wir gemeinsam mit Euch diesen unvergesslichen Tag erleben konnten.


An dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Dank an die Aktion Mensch für die tolle Unterstützung!