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30 Jahre Berufsförderungswerk Halle (Saale) – Das Jubiläum wird virtuell gefeiert

Das Berufsförderungswerk in Halle (Saale) kümmert sich seit 30 Jahren um die Belange von Menschen mit Seheinschränkungen, genauer gesagt um die Sicherung des vorhandenen Arbeitsplatzes bzw. um eine Neuorientierung in einen leidensgerechten Beruf. Die seit 1991 bestehende Institution feiert vom 24. bis 30. September dieses Jubiläum gemeinsam mit allen Interessierten – natürlich virtuell.

„Flexibel mit den Situationen umgehen, neue Wege finden, streiten, gestalten, diskutieren und dies auf Augenhöhe und mit Respekt. Dies zeichnet unser Tun auch im Jubiläumsjahr 2020 aus.“, erklärt Kerstin Kölzner, Geschäftsführerin des Berufsförderungswerks (BFW) Halle (Saale). Deshalb ist es selbstverständlich, das 30-jährige Jubiläum mit einer virtuellen Festwoche coronakonform zu begehen. Unter www.bfw-halle.org werden den interessierten Webseitenbesuchern ab dem 24.09.2020 täglich Kurzfilme und Beiträge zur Arbeit des BFW Halle (Saale), den Möglichkeiten einer beruflicher Rehabilitation bei
Seheinschränkung, Sehbehinderung oder Blindheit sowie allgemeinen Tipps rund um den Berufsalltag präsentiert. Am Ende erwartet den Besucher ein attraktives Gewinnspiel.

Sehprobleme können unterschiedliche Ursachen, Auswirkungen und Prognosen haben und damit auch ganz verschiedene visuelle und psychische Belastungen am Arbeitsplatz mit sich bringen. Selbst Seheinschränkungen die noch nicht den Grad einer Behinderung aufweisen, können die berufliche Leistungsfähigkeit massiv beeinträchtigen. Ziel der
beruflichen Rehabilitation ist es, die visuelle Belastung auf ein Minimum zu reduzieren oder durch blindentechnische Hilfen zu eliminieren. Betroffene im erwerbsfähigen Alter erhalten durch das BFW Halle (Saale) das nötige Knowhow, um im aktuellen Beruf weiter tätig zu
bleiben und so den Arbeitsplatz langfristig zu sichern oder durch eine leidensgerechte Umschulung im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Einen Antrag auf sogenannte Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (kurz LTA) kann prinzipiell bei jedem Rehabilitationsträger gestellt werden. Individuelle Hilfe erhalten Betroffene im Rahmen einer beruflichen
Rehabilitation beispielsweise durch eine berufsbezogene Hilfsmittelausstattung (z.B. optisch und elektronisch vergrößernde, blindentechnische oder lichttechnische Hilfsmittel), durch Erlernen visuell entlastender Arbeitstechniken (etwa mauslose PC-Bedienung) oder
einer Auffrischung beruflicher Kenntnisse. Eine Reha-Assessment klärt im Vorfeld entsprechend die individuellen Bedürfnisse und persönlichen Voraussetzungen ab. Wenn der aktuelle Beruf aufgrund der Seheinschränkung keine Perspektive mehr bietet oder schlichtweg zu gefährlich geworden ist, kann der Betroffene im BFW Halle (Saale) auch eine Umschulung in ein bürobezogenes, kaufmännisches, verwaltendes oder dem Gesundheitswesen zuzuordnendes physio-therapeutisches Berufsfeld beginnen. Diese schließt mit einer staatlich anerkannten IHK-Abschlussprüfung oder einem Fachschulabschluss und der Betreuung bei der Bewerbungsphase ab.

J. Stemmler
Leiter Reha- und Integrationsmanagement,
Marketing & Vertrieb

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Berufsförderungswerk Halle (Saale) gGmbH
Berufliches Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte
Bugenhagenstraße 30 – 06110 Halle (Saale)

Telefon: 0345 1334-0
Fax: 0345 1334-333
E-Mail: info@bfw-halle.de
www.bfw-halle.de

EUTB Thüringen in Gera

Am 03. September 2020 waren wir, mit unserem EUTB Beratungsangebot, zu Gast in Gera bei der Ehrenamtszentrale. Unter „Corona – Bedingungen“ fand die Beratung von 11:00 – 14:00 Uhr vor den Räumen der Ehrenamtszentrale am am Kornmarkt 7 statt.

Bereits seit 2018 bieten wir aufsuchende Beratungsangebote für Ratsuchende auch in Gera an.

Orientierungswoche für blinde und sehbehinderte Studieninteressierte an der TU Dresden

die TU Dresden veranstaltet von 14. – 16.10.2020 eine Orientierungswoche für blinde und sehbehinderte Studieninteressierte.

Die Veranstaltung wird vorbehaltlich der aktuell geltenden Corona-Reglungen als Präsenzveranstaltung an der TU Dresden geplant. Aktuelle Informationen können Sie jederzeit unserer Webseite entnehmen: https://stura.link/1A. Die Teilnahme – einschließlich Übernachtung, Teilverpflegung und Ausflüge – ist kostenlos.

Während der dreitägigen Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in das Studium an der TU Dresden und die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen.

Das Angebot beinhaltet Informationsveranstaltungen und Kleingruppen-Workshops, die von den Inhalten bestimmter Studiengänge über Mobilität und Campusleben vielseitige Themen abdecken. Persönliche Erfahrungsberichte zu ausgewählten Studiengängen geben einen praktischen Einblick in das Studium. Gemeinsame Freizeitaktivitäten runden das Kennenlernen der Stadt ab.

Wir würden uns sehr über Ihre Hilfe in Form der Weiterleitung des Angebots an blinde und sehbehinderte Studieninteressierte ab Klassenstufe 8 und deren Eltern freuen.

Studieninteressierte können sich formlos per E-Mail bewerben. Senden Sie Ihre Anmeldedaten oder Fragen an orientierung.sbs@mailbox.tu-dresden.de (Ansprechpartnerin: Christin Engel). Bitte geben Sie folgende Informationen an:               

  • Name
  • Alter
  • Schule
  • Name der Eltern
  • Interesse an speziellen Studiengängen
  • individuelle Interessen und Anforderungen

Thüringer Landesbehindertenbeirat hat sich konstituiert

Behindertenbeauftragter sieht neue Qualität der Partizipation an Behindertenpolitik

Erfurt 01.07.2020 – Thüringens Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen Joachim Leibiger hat heute im Plenarsaal des Thüringer Landtages die konstituierende Sitzung des Landesbeirates für Menschen mit Behinderung geleitet. In Gegenwart von Landtagspräsidentin Birgit Keller und Sozialministerin Heike Werner überreichte der Beauftragte die Berufungsurkunden und stellte den Entwurf einer Geschäfts- und Wahlordnung vor.

Joachim Leibiger äußerte sich im Nachgang zur Bildung des Beirates:

„Der Landesbehindertenbeirat ist das wichtigste zivilgesellschaftliche Gremium zur Erörterung und Beratung in allen Fragen, die für eine inklusive Gesellschaft von Bedeutung sind. Ob es um Bildung, Arbeit, Bauen, Verkehr, Digitales oder Corona geht, der Beirat ist gefragt, wenn die Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen gestaltet werden.“

Dem Beauftragten war es darüber hinaus wichtig, dass das Gremium nun mit ihm als Vorsitzenden in „das Zentrum des politischen Geschehens auf Landesebene, den Thüringer Landtag“ gerückt ist und nur Vertreter von Verbänden der Menschen mit Behinderungen stimmberechtigt sind. Leibiger sieht eine „neue Qualität der Partizipation an Behindertenpolitik“. Der Beirat habe mehr Unabhängigkeit und Durchschlagskraft, zumal mit den Landtagsfraktionen und Vertretern von Ministerien und Kommunen auch die politisch maßgeblichen Akteure an Bord seien. Der Beauftragte

Hintergrund:

Der Landesbehindertenbeirat (LBB) arbeitet auf der Grundlage von § 21 des Thüringer Gesetzes zur Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (ThürGIG) in der Fassung vom 30. Juli 2019. Durch die gesetzliche Neuregelung im Jahre 2019 wurde die Zusammensetzung und Arbeitsweise des Beirates völlig neu strukturiert.

So wechselte der Vorsitz und die Ansiedlung des Beirates vom Thüringer Sozialministerium zum Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen und damit in die Zuständigkeit des Thüringer Landtags. Neu ist zudem, dass nur diejenigen Mitglieder stimmberechtigt sind, die unmittelbare Vertreter von Interessenverbänden von Menschen mit Behinderungen sind.

Darüber hinaus gehören dem Landesbeirat auch nicht stimmberechtigte Mitglieder aus Landes- und Kommunalpolitik, Kammern und Gewerkschaften an.

Der LBB kann Empfehlungen für die Arbeit der Landesregierung geben.

Medieninformation Nr. 08/2020
Erfurt, 1. Juli 2020

Markus Lorenz

Stellvertreter und Pressesprecher

DER THÜRINGER LANDESBEAUFTRAGTE FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN

MeinJena App barrierefrei

Erleichterungen:
Die Stadtwerke haben die App MeinJena barrierefrei gestaltet

Wer schon einmal versucht hat, mit geschlossenen Augen eine App auf dem Handy zu bedienen, der weiß, wie unmöglich sich die Navigation gestalten kann. Für Sehbehinderte ist es daher besonders wichtig, dass die einzelnen Schaltflächen und Inhalte vertont werden. Mit der Hilfe von Sehbehinderten der Beratungsstelle Blickpunkt Auge haben die Stadtwerke Jena nun auch die MeinJena App komplett barrierefrei gemacht.

Quelle: JenaTV

Corona-Krise: Aktion Mensch startet 20-Millionen Euro-Soforthilfeprogramm

Assistenz für Menschen mit Behinderung sichern und Lebensmittelhilfen aufrechterhalten

wir alle sind von der Ausbreitung des Corona-Virus betroffen. Besonders hart trifft es Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Situation durch die Pandemie besonders bedroht sind: Dazu gehören Menschen mit Behinderung, deren Assistenzkräfte ausfallen, aber auch sozial schlechter gestellte Menschen, die durch die zunehmende Schließung von Tafeln oder anderen Einrichtungen nicht mehr mit Lebensmitteln versorgt werden können. Die Aktion Mensch sieht sich hier in der Verantwortung und hat ein 20 Millionen Euro-Soforthilfeprogramm aufgesetzt.

  • Schnelle und unbürokratische Unterstützung für Menschen mit Behinderung und Menschen in sozialen Schwierigkeiten
  • Ziel: Sicherstellung der Assistenz für Menschen mit Behinderung und Unterstützung der Lebensmittelhilfen
  • Freie gemeinnützige Vereine und Einrichtungen können Förderung ab sofort beantragen

Alle Informationen zur Corona-Soforthilfe finden Sie auch unter: https://www.aktion-mensch.de/corona

Eine Pressemitteilung mit allen wichtigen Informationen finden Sie außerdem unter: https://www.aktion-mensch.de/presse

Über die Aktion Mensch e. V.

Die Aktion Mensch e.V. ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat sie mehr als vier Milliarden Euro an soziale Projekte weitergegeben. Ziel der Aktion Mensch ist, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen zu verbessern und das selbstverständliche Miteinander in der Gesellschaft zu fördern. Mit den Einnahmen aus ihrer Lotterie unterstützt die Aktion Mensch jeden Monat bis zu 1.000 Projekte. Möglich machen dies rund vier Millionen Lotterieteilnehmer. Zu den Mitgliedern gehören: ZDF, Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Paritätischer Gesamtverband und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Seit Anfang 2014 ist Rudi Cerne ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Ulrike Eusterbrock
Kommunikation
Telefon: 0228 2092-379
ulrike.eusterbrock@aktion-mensch.de 
www.aktion-mensch.de

Gegen Einsamkeit: Silbertelefon aus ganz Deutschland erreichbar

In der Corona-Krise sind alle aufgerufen, soziale Kontakte weitgehend zu vermeiden. Viele Ältere werden den Kontakt zu Angehörigen, Freunden oder Nachbarn mindestens telefonisch aufrechterhalten, aber nicht alle Älteren haben solche Netzwerke. Silbernetz ist ein Gesprächsangebot für einsame ältere Menschen. Wer einfach mal reden möchte, kann täglich von 8 bis 22 Uhr die kostenfreie Telefonnummer 0800 4 70 80 90 von Silbernetz anrufen. Aufgrund von Anfragen aus ganz Deutschland ist das Silbertelefon nun bundesweit verfügbar. Der Berliner Senat gab dafür grünes Licht.

zur Internetseite des Silbernetzes

Maßnahmen im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 (Corona-Virus)

wie Sie alle aus den Medien wissen, verbreitet sich das Corona-Virus nach wie vor rasant. Daher wurden von Bund, Ländern und Kommunen weitreichende Maßnahmen veranlasst. Wichtigstes Ziel ist dabei, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, um zu vermeiden, dass unser Gesundheitssystem überlastet wird. Hierzu ist es notwendig, die Infektionswege zu unterbrechen. Dazu tragen verstärkte Hygiene-Maßnahmen bei. Vor allem aber sollten persönliche Kontakte eingeschränkt werden.

Angesichts der sich zuspitzenden Situation ordnet der Landesvorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V. folgende Maßnahmen an

Gremien- und Dienstreisen werden vorerst nicht stattfinden

Dienstreisen der Beschäftigten des BSVT e.V. werden vom Landesvorsitzenden bis auf weiteres nicht genehmigt

Absage aller ehrenamtlichen Veranstaltungen des BSVT und seiner Untergliederungen in Eigenverantwortung des Veranstalters

Hinweise zu den empfohlenen Infektionsschutzmaßnahmen sowie viele weitere Informationen zum Thema SARS-CoV-2 (Corona-Virus) sind für Sie über die Seite des Robert-Koch-Institutes (https://www.rki.de) jederzeit aktuell aufrufbar.

Bitte verfolgen Sie auch die Informationen in Ihren lokalen Tageszeitungen, die einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte geben Allgemeinverfügungen nach dem Infektionsschutzgesetz heraus, in denen Regelungen für die entsprechenden Gebiete festgelegt werden.

Informationen zum Corona-Virus in leichter Sprache und Gebärdensprache auf der Internetseite des MDR

Magazin „Menschen. Inklusiv leben“ zum Thema Inklusion in der Erwachsenenbildung

Lebenslanges Lernen und Weiterbildung, sei es beruflich motiviert oder zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit, ist heutzutage nicht nur wichtiger denn je, sondern auch ein gutes Recht. Allerdings sind die allermeisten Erwachsenenbildungs-Angebote für Menschen mit Behinderung nicht zugänglich. Und in den speziell für diese Zielgruppe konzipierten Kursen, die meist von Trägern der Behindertenhilfe und -selbsthilfe organisiert werden, bleiben Menschen mit Behinderung wiederum unter sich.
Die Aktion Mensch möchte mit ihrer Förderung und ihrer Aufklärungsarbeit dazu beitragen, dass auch Erwachsene mit Behinderung ihr gutes Recht auf lebenslanges Lernen und Weiterbildung, wie in der UN-BRK verbrieft, verstärkt in inklusiven Angeboten wahrnehmen können. Denn eigentlich bietet Erwachsenenbildung eine ideale Gelegenheit für Begegnungen und den Abbau von Berührungsängsten.
Der Frage, wie Inklusion in diesem Bereich besser gelingen kann, widmet sich die neue Ausgabe unseres Magazins „Menschen. Inklusiv leben“. Ihnen als Träger eines oder mehrerer von der Aktion Mensch geförderten Bildungs-Projekten würden wir dieses Heft gerne kostenlos zukommen lassen, wenn Sie Interesse haben. Falls ja, wüsste ich gerne ob Sie lieber die gedruckte Ausgabe, ein barrierefreies PDF oder die bei der Blindenstudienanstalt in Marburg produzierte Hörausgabe erhalten möchten. Erscheinen wird die Ausgabe am 13. Dezember 2019
„Menschen. Inklusiv leben“ ist ein kostenloses Angebot für Fachleute, sozial Engagierte und Multiplikatoren, die sich im beruflichen oder privaten Umfeld regelmäßig mit Inklusion beschäftigen. Mit unserem Magazin möchten wir der Fachöffentlichkeit ansprechend und unterhaltsam aufbereitete Hintergrundbeiträge, vertiefende Einblicke und gebündelte Informationen bieten. Nähere Informationen, und die bisher erschienenen Ausgaben als PDF zum Download finden Sie unter www.aktion-mensch.de/magazin

Landtag wählt Joachim Leibiger zum Behindertenbeauftragten

Joachim Leibiger ist am 12. Dezember 2019 im Thüringer Landtag mit 68 Ja-Stimmen bei 9 Nein-Stimmen und 6 Enthaltungen zum Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen wiedergewählt worden. Es ist die zweite Amtszeit des gebürtigen Weimarers, der bereits im Dezember 2015 erstmals Behindertenbeauftragter des Freistaats wurde.

„Ich freue mich über die große Unterstützung der Abgeordneten des Thüringer Landtages. Das verstehe ich als Anerkennung für das in der Vergangenheit Geleistete und als Auftrag für die Zukunft. Ich rufe alle Abgeordneten, Kommunen, Behörden, Vereine und Verbände dazu auf, mit mir gemeinsam an einer inklusiven Gesellschaft zu bauen und damit die Demokratie in unserem Freistaat zu stärken.“ Das betonte Leibiger nach seiner Wahl.

Landtagspräsidentin Birgit Keller würdigte Leibiger sowie seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und dankte für das bisherige Engagement: „Joachim Leibiger spricht mit starker Stimme für die, die nicht immer stark sein können. Damit ist er ein engagierter Anwalt für Menschen mit Behinderungen“, so Keller. „Ich wünsche ihm für seine weiteren Aufgaben viel Kraft und Erfolg.“

Hintergrund:

Die Fraktionen DIE LINKE, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hatten für die Wahl zum Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen gemäß § 16 des Thüringer Gesetzes zur Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen den bisherigen Landesbeauftragten erneut vorgeschlagen. Leibiger ist zudem Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen.
Der wiedergewählte Beauftragte wurde im Dezember 2015 erstmals zum Behindertenbeauftragten des Freistaats Thüringen ernannt. Das Amt wurde am 1. August 2004 mit dem Ziel etabliert, die Interessen von Menschen mit Handicap besser zu vertreten. Aufgrund des neuen Inklusionsgesetzes wechselte der Behindertenbeauftragte zudem am 1. Dezember 2019 von der Landesregierung in den Geschäftsbereich des Landtags.
In Thüringen leben über 212.000 Menschen mit einer amtlich festgestellten Schwerbehinderung. Das entspricht knapp zehn Prozent der Bevölkerung.

Quelle: Medieninformation 237/2019 – Thüringer Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen