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Wir sind wieder persönlich für Sie da!

Unsere Beratungsstellen sind wieder für den Publikumsverkehr geöffnet und persönliche Beratungen sind, unter Beachtung unserer Hygienevorschriften, wieder möglich.

Voraussetzung für eine persönliche Beratung ist eine vorherige Terminvereinbarung sowie am Tag der Beratung ein tagesaktueller (24 Stunden), negativer Corona-Test, sofern Sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass bei Krankheitssymptomen eine persönliche Beratung nicht stattfinden kann.

Uns liegt Ihre Gesundheit und die unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders am Herzen. Die Öffnungszeiten unserer Beratungsstellen sind deshalb vom Infektionsgeschehen und weiteren Einflussfaktoren abhängig.

Unserer Hygienemaßnahmen zum Gesundheitsschutz in den Beratungsstellen:

  • Eine vorherige Terminvereinbarung ist notwendig
  • Zutritt nur für Geimpfte, Genesene, tagesaktuell negativ Getestete. Bitte bringen Sie einen entsprechenden Nachweis mit
  • Das Tragen eines Mundschutzes ist erforderlich. Medizinische oder FFP2-Maske
  • Das zur Verfügung gestellte Handdesinfektionsmittel im Eingangsbereich ist unbedingt zu nutzen
  • Sollen Unterlagen besprochen werden, sollten diese nach Möglichkeit vorab per Mail an die Beratungsstelle versendet werden
  • Maximal zwei Personen pro Beratungsbesuch. Mindestabstand 1,5 m wahren
  • Bei Krankheitssymptomen keine persönliche Beratung
  • Mit Kontaktdaten registrieren

Leichte Sprache – Broschüre: Der Schwer-Behinderten-Ausweis – Was ist das?

Wer hat Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis? Wie ist ein solcher Ausweis zu bekommen? Welche Informationen sind darin enthalten und welche Vergünstigungen entstehen aus dem Besitz einer solchen Karte? Antworten auf Fragen wie diese finden sich in der neuen Broschüre „Der Schwer-Behinderten-Ausweis – Was ist das? Informationen in Leichter Sprache“.

Das 34-seitige, umfangreich illustrierte Heft kann auf der Internetseite des Thüringer Beauftragten für Menschen mit Behinderungen bestellt werden. Außerdem steht dort eine Download-Version des barrierefreien Dokuments zur Verfügung.

Behindertenbeauftragte fordern schlüssiges Schutzkonzept während Corona-Pandemie

Gemeinsame Erklärung verabschiedet

In einer gemeinsamen Erklärung haben die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern konkrete Forderungen aufgestellt, wie zukünftig der Schutz von Menschen mit Behinderungen während der aktuellen Pandemie-Lage verbessert werden kann.

Matthias Rösch, Landesbeauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz, derzeit Sprecher der Konferenz der Beauftragten von Bund und Länder für Menschen mit Behinderungen: „Bei vielen Menschen mit Behinderungen gibt es Verunsicherung, wie sie in der Impfpriosierung berücksichtigt werden. Besonders, wenn sie ein hohes gesundheitliches Risiko für einen schweren Verlauf haben – zum Beispiel durch Beatmung – und lebensnotwendig auf Assistenz und pflegerische Unterstützung in ihrem eigenen häuslichen Bereich angewiesen sind. Hier muss die Impfverordnung des Bundes nachgebessert werden, um mehr Sicherheit für die Menschen mit Behinderungen zu erreichen.“

Nach Auffassung von Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, sollen in Ergänzung zur Impfstrategie insbesondere vulnerable Gruppen in die Lage versetzt werden, sich bestmöglich zu schützen. „So muss zum Beispiel die Versorgung mit FFP2-Masken deutlich ausgeweitet werden. Außerdem sollten Menschen mit einem erhöhten Infektionsrisiko und deren Assistenz- und Pflegekräfte einen Anspruch auf Schnelltests haben“, so Jürgen Dusel. „Hier besteht dringend Anpassungsbedarf, damit Impfverordnung, Schutzmaskenverordnung und Testverordnung sich ergänzen und gemeinsam ein sinnvolles und für alle nachvollziehbares Gesamtkonzept bilden.“

Hintergrund: Viele Menschen mit Behinderungen haben ein deutlich erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID19-Erkrankung. Gleichzeitig haben sie durch ihre Lebenssituation – beispielsweise wegen Assistenz- und Pflegebedarfs oder wegen des Lebens in einer Einrichtung – auch ein deutlich höheres Ansteckungsrisiko. Die Mehrheit der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland (80 % beziehungsweise 3,31 Millionen) wird nach wie vor zu Hause versorgt. Deshalb sind auch die Pflegedienste in der höchsten Priorität der Impfverordnung (§ 2 CoronaImpfV). Allerdings werden viele Pflegebedürftige nicht von Pflegediensten, sondern von anderen Menschen, wie zum Beispiel pflegenden Angehörigen und Assistenzkräften, versorgt. Diese Lebenswirklichkeit wird in der Impfverordnung nicht abgebildet, sollte aber bei sämtlichen Schutzmaßnahmen berücksichtigt werden. Das reicht von der Frage der Priorisierung bei der Impfung sowie des barrierefreien Zugangs zu Impfungen über die Versorgung mit FFP2-Masken bis hin zur Frage der Versorgung mit Schnelltests, Schutzausrüstung im Allgemeinen und Desinfektionsmitteln. Für alle Schutzmaßnahmen braucht es ein abgestimmtes Konzept. Die bisherigen Maßnahmen müssen nachgebessert werden.

Die konkreten Forderungen entnehmen Sie der Erklärung.

Tag des weißen Stockes 2020

Weisser Stock auf Leitlinien

Weltweit nutzen Blindenverbände den 15. Oktober 2020 als Tag des weißen Stockes, um auf die Situation blinder und sehbehinderter Menschen aufmerksam zu machen. Am 15. Oktober 1964 übergab US-Präsident Lyndon B. Johnson in einem symbolischen Akt Langstöcke an Menschen mit Blindheit und starker Sehbehinderung, was als Beginn des systematischen Orientierungs- und Mobilitätstrainings gilt.

Die Idee, die blinden Menschen mit einem weißen Stock als Schutz- und Erkennungszeichen zu versehen, entstand 1930 in Paris und wurde 1931 in die Tat umgesetzt. Schöpferin dieser Idee war Guilly d’Herbemont, die am 7. Februar 1931 in Anwesenheit mehrerer Minister und Vertreter von Blindenorganisationen die ersten weißen Stöcke überreichen konnte. Der weiße Stock wurde somit offiziell als Schutz und Erkennungszeichen blinder Menschen anerkannt.
Im Jahre 1969 riefen die Vereinten Nationen den „Internationalen Tag des Weißen Stockes“ ins Leben, welcher jeweils am 15. Oktober begangen wird. In den darauf folgenden Jahren erlebte der weiße Stock eine neue Entwicklung. Mit dem sogenannten Langstock und entsprechendem Mobilitätstraining konnten nun vermehrt blinde und sehbehinderte Menschen die große Herausforderung des Straßenverkehrs in Angriff nehmen.

Bundesweite Woche des Sehens

Pressebild Die Zukunft im Auge behalten der Woche des Sehens

Für Menschen ohne Sehbehinderung ist es oft schwer vorstellbar, wie man Alltagssituationen mit einer Sehbeeinträchtigung wahrnimmt. Wie finde ich mit „Tunnelblick“ meinen Weg durch einen Bahnhof? Woche des Sehens „Zug in Sicht“ macht es erlebbar.

Wie kann ich einen Fahrkartenautomaten bedienen, wenn ich sehr verschwommen sehe? Das neue Online-Spiel der Woche des Sehens „Zug in Sicht“ macht es erlebbar.
Am Spielbeginn stehen drei unterschiedliche Seheinschränkungen zur Auswahl. Anschließend bewegen sich die Spielenden mit dem Blickwinkel der gewählten Beeinträchtigung durch eine virtuelle Bahnstation. Ziel ist es, „unfallfrei“ den Zug zu erreichen. Wer möchte, kann das Spiel danach mit einer anderen Seheinschränkung spielen und sich so die Unterschiede buchstäblich vor Augen führen.
„Zug in Sicht“ steht ab dem 8. Oktober auf www.woche-des-sehens.de/spiel zur Verfügung und kann direkt im Browser gespielt werden.

Miteinander die Zukunft im Auge behalten

Die Woche des Sehens 2020 beginnt am 8. Oktober mit dem „Welttag des Sehens“ und endet mit dem internationalen „Tag des weißen Stocks“ am 15. Oktober. Das diesjährige Motto lautet „Die Zukunft im Auge behalten“. Gemeinsam mit Organisationen aus den Bereichen Selbsthilfe, Augenmedizin und Entwicklungszusammenarbeit lädt Schirmherrin Gundula Gause dazu ein, sich rund um die Themen Blindheit und Sehbehinderung zu informieren und zu engagieren.

Vielfalt trotz Corona

Trotz Pandemie sind in der 19. Ausgabe der Aktionswoche unterschiedlichste Veranstaltungen geplant. Das Spektrum reicht von Vorträgen und Hilfsmittelvorstellungen über Sehtests bis zum Hörfilmkino.
Bei allen Aktionen steht der Gesundheitsschutz an erster Stelle. Über eventuell notwendige Änderungen aufgrund der Corona-Pandemie informiert die Webseite der Kampagne unter www.woche-des-sehens.de/corona.
Durch die Corona-bedingten Einschränkungen sind in diesem Jahr Internet- und Telefonaktionen in den Fokus gerückt. In Onlinevorträgen können sich Teilnehmende zum Beispiel über Augenerkrankungen informieren oder lernen, barrierefreie Dokumente zu erstellen. In Telefonaktionen beraten sehbehinderte Menschen zum Leben mit einer Seheinschränkung.
Der Veranstaltungskalender auf www.woche-des-sehens.de/veranstaltungen hilft dabei, Angebote in der eigenen Region oder Online- und Telefonaktionen zu finden.

Die Partner der Woche des Sehens

Getragen wird die Woche des Sehens von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird sie zudem von Aktion Mensch und ZEISS.

30 Jahre Berufsförderungswerk Halle (Saale) – Das Jubiläum wird virtuell gefeiert

Das Berufsförderungswerk in Halle (Saale) kümmert sich seit 30 Jahren um die Belange von Menschen mit Seheinschränkungen, genauer gesagt um die Sicherung des vorhandenen Arbeitsplatzes bzw. um eine Neuorientierung in einen leidensgerechten Beruf. Die seit 1991 bestehende Institution feiert vom 24. bis 30. September dieses Jubiläum gemeinsam mit allen Interessierten – natürlich virtuell.

„Flexibel mit den Situationen umgehen, neue Wege finden, streiten, gestalten, diskutieren und dies auf Augenhöhe und mit Respekt. Dies zeichnet unser Tun auch im Jubiläumsjahr 2020 aus.“, erklärt Kerstin Kölzner, Geschäftsführerin des Berufsförderungswerks (BFW) Halle (Saale). Deshalb ist es selbstverständlich, das 30-jährige Jubiläum mit einer virtuellen Festwoche coronakonform zu begehen. Unter www.bfw-halle.org werden den interessierten Webseitenbesuchern ab dem 24.09.2020 täglich Kurzfilme und Beiträge zur Arbeit des BFW Halle (Saale), den Möglichkeiten einer beruflicher Rehabilitation bei
Seheinschränkung, Sehbehinderung oder Blindheit sowie allgemeinen Tipps rund um den Berufsalltag präsentiert. Am Ende erwartet den Besucher ein attraktives Gewinnspiel.

Sehprobleme können unterschiedliche Ursachen, Auswirkungen und Prognosen haben und damit auch ganz verschiedene visuelle und psychische Belastungen am Arbeitsplatz mit sich bringen. Selbst Seheinschränkungen die noch nicht den Grad einer Behinderung aufweisen, können die berufliche Leistungsfähigkeit massiv beeinträchtigen. Ziel der
beruflichen Rehabilitation ist es, die visuelle Belastung auf ein Minimum zu reduzieren oder durch blindentechnische Hilfen zu eliminieren. Betroffene im erwerbsfähigen Alter erhalten durch das BFW Halle (Saale) das nötige Knowhow, um im aktuellen Beruf weiter tätig zu
bleiben und so den Arbeitsplatz langfristig zu sichern oder durch eine leidensgerechte Umschulung im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Einen Antrag auf sogenannte Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (kurz LTA) kann prinzipiell bei jedem Rehabilitationsträger gestellt werden. Individuelle Hilfe erhalten Betroffene im Rahmen einer beruflichen
Rehabilitation beispielsweise durch eine berufsbezogene Hilfsmittelausstattung (z.B. optisch und elektronisch vergrößernde, blindentechnische oder lichttechnische Hilfsmittel), durch Erlernen visuell entlastender Arbeitstechniken (etwa mauslose PC-Bedienung) oder
einer Auffrischung beruflicher Kenntnisse. Eine Reha-Assessment klärt im Vorfeld entsprechend die individuellen Bedürfnisse und persönlichen Voraussetzungen ab. Wenn der aktuelle Beruf aufgrund der Seheinschränkung keine Perspektive mehr bietet oder schlichtweg zu gefährlich geworden ist, kann der Betroffene im BFW Halle (Saale) auch eine Umschulung in ein bürobezogenes, kaufmännisches, verwaltendes oder dem Gesundheitswesen zuzuordnendes physio-therapeutisches Berufsfeld beginnen. Diese schließt mit einer staatlich anerkannten IHK-Abschlussprüfung oder einem Fachschulabschluss und der Betreuung bei der Bewerbungsphase ab.

J. Stemmler
Leiter Reha- und Integrationsmanagement,
Marketing & Vertrieb

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Berufsförderungswerk Halle (Saale) gGmbH
Berufliches Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte
Bugenhagenstraße 30 – 06110 Halle (Saale)

Telefon: 0345 1334-0
Fax: 0345 1334-333
E-Mail: info@bfw-halle.de
www.bfw-halle.de

EUTB Thüringen in Gera

Am 03. September 2020 waren wir, mit unserem EUTB Beratungsangebot, zu Gast in Gera bei der Ehrenamtszentrale. Unter „Corona – Bedingungen“ fand die Beratung von 11:00 – 14:00 Uhr vor den Räumen der Ehrenamtszentrale am am Kornmarkt 7 statt.

Bereits seit 2018 bieten wir aufsuchende Beratungsangebote für Ratsuchende auch in Gera an.

Orientierungswoche für blinde und sehbehinderte Studieninteressierte an der TU Dresden

die TU Dresden veranstaltet von 14. – 16.10.2020 eine Orientierungswoche für blinde und sehbehinderte Studieninteressierte.

Die Veranstaltung wird vorbehaltlich der aktuell geltenden Corona-Reglungen als Präsenzveranstaltung an der TU Dresden geplant. Aktuelle Informationen können Sie jederzeit unserer Webseite entnehmen: https://stura.link/1A. Die Teilnahme – einschließlich Übernachtung, Teilverpflegung und Ausflüge – ist kostenlos.

Während der dreitägigen Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in das Studium an der TU Dresden und die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen.

Das Angebot beinhaltet Informationsveranstaltungen und Kleingruppen-Workshops, die von den Inhalten bestimmter Studiengänge über Mobilität und Campusleben vielseitige Themen abdecken. Persönliche Erfahrungsberichte zu ausgewählten Studiengängen geben einen praktischen Einblick in das Studium. Gemeinsame Freizeitaktivitäten runden das Kennenlernen der Stadt ab.

Wir würden uns sehr über Ihre Hilfe in Form der Weiterleitung des Angebots an blinde und sehbehinderte Studieninteressierte ab Klassenstufe 8 und deren Eltern freuen.

Studieninteressierte können sich formlos per E-Mail bewerben. Senden Sie Ihre Anmeldedaten oder Fragen an orientierung.sbs@mailbox.tu-dresden.de (Ansprechpartnerin: Christin Engel). Bitte geben Sie folgende Informationen an:               

  • Name
  • Alter
  • Schule
  • Name der Eltern
  • Interesse an speziellen Studiengängen
  • individuelle Interessen und Anforderungen

Thüringer Landesbehindertenbeirat hat sich konstituiert

Behindertenbeauftragter sieht neue Qualität der Partizipation an Behindertenpolitik

Erfurt 01.07.2020 – Thüringens Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen Joachim Leibiger hat heute im Plenarsaal des Thüringer Landtages die konstituierende Sitzung des Landesbeirates für Menschen mit Behinderung geleitet. In Gegenwart von Landtagspräsidentin Birgit Keller und Sozialministerin Heike Werner überreichte der Beauftragte die Berufungsurkunden und stellte den Entwurf einer Geschäfts- und Wahlordnung vor.

Joachim Leibiger äußerte sich im Nachgang zur Bildung des Beirates:

„Der Landesbehindertenbeirat ist das wichtigste zivilgesellschaftliche Gremium zur Erörterung und Beratung in allen Fragen, die für eine inklusive Gesellschaft von Bedeutung sind. Ob es um Bildung, Arbeit, Bauen, Verkehr, Digitales oder Corona geht, der Beirat ist gefragt, wenn die Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen gestaltet werden.“

Dem Beauftragten war es darüber hinaus wichtig, dass das Gremium nun mit ihm als Vorsitzenden in „das Zentrum des politischen Geschehens auf Landesebene, den Thüringer Landtag“ gerückt ist und nur Vertreter von Verbänden der Menschen mit Behinderungen stimmberechtigt sind. Leibiger sieht eine „neue Qualität der Partizipation an Behindertenpolitik“. Der Beirat habe mehr Unabhängigkeit und Durchschlagskraft, zumal mit den Landtagsfraktionen und Vertretern von Ministerien und Kommunen auch die politisch maßgeblichen Akteure an Bord seien. Der Beauftragte

Hintergrund:

Der Landesbehindertenbeirat (LBB) arbeitet auf der Grundlage von § 21 des Thüringer Gesetzes zur Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (ThürGIG) in der Fassung vom 30. Juli 2019. Durch die gesetzliche Neuregelung im Jahre 2019 wurde die Zusammensetzung und Arbeitsweise des Beirates völlig neu strukturiert.

So wechselte der Vorsitz und die Ansiedlung des Beirates vom Thüringer Sozialministerium zum Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen und damit in die Zuständigkeit des Thüringer Landtags. Neu ist zudem, dass nur diejenigen Mitglieder stimmberechtigt sind, die unmittelbare Vertreter von Interessenverbänden von Menschen mit Behinderungen sind.

Darüber hinaus gehören dem Landesbeirat auch nicht stimmberechtigte Mitglieder aus Landes- und Kommunalpolitik, Kammern und Gewerkschaften an.

Der LBB kann Empfehlungen für die Arbeit der Landesregierung geben.

Medieninformation Nr. 08/2020
Erfurt, 1. Juli 2020

Markus Lorenz

Stellvertreter und Pressesprecher

DER THÜRINGER LANDESBEAUFTRAGTE FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN